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„Feierabend“ wird umziehen müssen

Gestern ist in der Ratssitzung transparent dargestellt worden, warum bislang so
viel ohne öffentliche Beteiligung geschah: Die Verhandlungen über die Flächen
aus dem ISEK waren in so frühem Stadium geheim zu halten. Auch Nachfragen aus
der Bevölkerung, warum es nicht andere Flächen geworden sind, sind sehr schlüssig
beantwortet worden.

Wir sprechen für die Arbeit und die Kommunikation – zum jeweils
frühestmöglichen Zeitpunkt – des Bürgermeisters und der Verwaltung ausdrücklich
unser Lob aus.

Es ist ein erschreckendes Ergebnis, dass von allen ISEK-Flächen in der Kernstadt
ausgerechnet die Kleingartenkolonie „Feierabend“ zuerst in Betracht gezogen
werden muss. Hierüber hätten wir uns, nun wo die Informationen an die
Öffentlichkeit gelangen dürfen, mehr Beratungszeit gewünscht.

Die Verhandlungsergebnisse zeigen, dass weitere Flächen schon in wenigen Jahren
verfügbar sein können, die größer und mit weit weniger Aufwand erschlossen
werden können. Bis zur Einigung mit allen Beteiligten im Bezug auf die Fläche
des „Feierabend“ können längst andere Flächen mit weit weniger Aufwand und
weniger Einbußen erschließbar sein. Auch sehen wir Aufwand und Ertrag bei der
jetzigen Inbetrachtziehung besagter Fläche nicht in einem gerechtfertigten
Verhältnis.

Dieses Thema wird den neuen Rat lange beschäftigen. Warum ein so weitreichender
Beschluss so überstürzt im alten Rat gefasst werden musste verstehen wir nicht.
Ob es trotz der bisherigen Ergebnisse eine Lösung geben kann den „Feierabend“
an Ort und Stelle zu erhalten, wird nun nicht mehr debattiert werden können,
denn der Fokus liegt schon auf der „Ausweichfläche“. Das bedauern wir sehr.

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Glück auf
Sebastian Frenger
2. Vorsitz Regionsverband Hannover
Piratenpartei Niedersachen